Das Konzept für die Anlaufstelle sieht fünf Punkte vor. Sie soll den Kontakt zu muslimischen Organisationen suchen und Ansprechpartner für Mitarbeiter von Behörden und Flüchtlingsheimen sein. Zudem soll Hilfe für Menschen angeboten werden, die sich in der islamistischen Szene bewegen, oder für deren Angehörige. Und schließlich solle sie auch aussteigewillige Islamisten beraten.

Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte am Samstag die Planungen für diese „Beratungs- und Koordinierungsstelle Radikalisierungsprävention“. Sie sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.