Rechtsanwälte und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young sollen jetzt die genauen Hintergründe des Dienstwagen-Leasings und der angeblichen Ausspähung ehemaliger Mitarbeiter ausleuchten, erklärte die Bank gestern. Nach wie vor gehe man aber davon aus, dass an den Vorwürfen nichts dran sei.
In einem Zeitungsbericht war dem Geldinstitut vorgeworfen worden, es habe für seinen Vorstandschef Michael Weiss einen Dienstwagen zu überteuerten Konditionen geleast. Leasinggeber soll die Sachsen LB-Tochter MDL sein, deren Chefin Andrea Braun die Lebensgefährtin von Weiss ist.
Ferner verwies der Bericht darauf, dass ehemalige Mitarbeiter ausspioniert worden seien, weil diese angeblich illegale Provisionen bei einem geplatzten Kreditgeschäft kassiert hätten. (ddp/ta)