Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 9,25 Millionen Übernachtungen (plus 0,3) registriert. Allein im Mai 2008 kamen 629 000 Touristen, damals war fast jedes zweite Bett in Hotels und Herbergen belegt. Die meisten Urlauber (44 Prozent) zog es in die Großstädte Dresden, Leipzig oder Chemnitz. 392 000 Besucher - jeder elfte - kam aus dem Ausland (plus 5,3 Prozent), das Gros aus den USA und den Niederlanden. Aber auch die Provinz mit landschaftlich reizvollen Gebieten bleibt ein Anziehungspunkt. Das Erzgebirge war wie in den Jahren zuvor nach den Städten das begehrteste Reisegebiet mit einer halben Million Gästen und etwas mehr als 1,5 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einer leichten Steigerung um jeweils ein Prozent. Überdurchschnittlich stieg das Interesse am Burgen- und Heideland zwischen Mulde und Elbe, wo 374 000 Gäste und eine Million Übernachtungen Zuwachsraten von 7,9 Prozent beziehungsweise 6,3 Prozent bedeuten. Auch die Oberlausitz mit dem Zittauer Gebirge erfreute sich mit insgesamt 351 000 Touristen (plus 8,3 Prozent) und knapp einer Million Übernachtungen (plus 5,1 Prozent) wachsender Beliebtheit. dpa/mb