Mit dem Projekt in vorerst fünf Regionen solle eine engere Vernetzung zwischen Behörden, Polizei, Ärzten und Sozialpädagogen erreicht werden. Ziel sei, früher zu erkennen, wann werdende Eltern überfordert seien, sagte Orosz. Das Projekt sei für mehrere Jahre geplant, eine Anschlussfinanzierung gibt es aber laut Ministerium über 2008 hinaus noch nicht.Parallel soll auch das Projekt „Pro Kind Sachsen“ gestartet werden. Mit ihm soll vor allem ein Hausbesuchsprogramm für junge Eltern ins Leben gerufen werden, die sich in finanziellen oder sozialen Belastungssituationen befänden.

Im vergangenen Jahr wurden in Sachsen laut Kriminalitätsstudie knapp 900 Kinder sexuell missbraucht und 216 Kinder Opfer einer Misshandlung. Insgesamt wurden 3447 Mädchen und Jungen Opfer einer Straftat.