Vor allem Laubbäume wie Buchen und Eichen hätten kaum Früchte getragen, bei Nadelbäumen wie Fichte und Douglasie sei die Ernte dagegen besser ausgefallen. Bei der Tanne habe es eine "Nullrunde" gegeben. Insgesamt zehn Zapfenpflücker waren im Sachsenforst unterwegs, um das wertvolle Saatgut zu sammeln. Sie pflückten insgesamt 318 Kilogramm Bergahorn-Nasen und holten 1,7 Tonnen Douglasienzapfen sowie 1,3 Tonnen Fichtenzapfen von den Bäumen. Bei Rotbuchen werden herabfallende Früchte durch ausgelegte Netze aufgefangen oder mit der Hand aufgelesen. Nach der Ernte wird das Saatgut in der Staatsdarre Flöha zur Nachreifung und Trocknung gelagert. Die geernteten Samen werden im kommenden Frühjahr ausgesät und zu jungen Waldbäumen herangezogen.