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Rutschung – Abraum wird niedriger geschüttet

Cottbus. . Das Zusammentreffen zweier sehr ungewöhnlicher Ereignisse hat zur Böschungsbewegung Ende März im Tagebau Jänschwalde geführt. sim

Das ist nach Auskunft des Brandenburger Landesbergamtes in Cottbus das Ergebnis einer zusammen mit dem Tagebaubetreiber Vattenfall vorgenommenen Untersuchung. Zum einen habe es eine sehr dünne, aber gleitfähige Schicht unterhalb des Kohleflözes gegeben. Zum anderen bestand der Kippenboden an dieser Stelle aus einer Mischung von Sand, Mergel und Ton, was das Gewicht erhöhte. Dadurch hatte sich die Böschung über der Kohle auf 450 Metern Länge in Bewegung gesetzt. Als Konsequenz aus der Rutschung darf der Abraum nicht mehr so hoch geschüttet werden wie bisher.