B egleitet von zahlreichen Verkehrsunfällen hat in weiten Teilen Deutschlands der Winter Einzug gehalten. Vielerorts gab es in der Nacht zum Mittwoch den ersten Schnee. Die Temperaturen pendeln auch in den nächsten Tagen um den Gefrierpunkt, es gibt Nieselregen oder ein wenig Schneefall. Autofahrer sollten weiter auf der Hut sein: "Das Thema Glätte bleibt aktuell", sagte Meteorologe Tobias Reinartz vom Deutschen Wetterdienst .

Ber eits in der Nacht zum Mittwoch kam es auch in der Region auf eisglatten Straßen und Wegen zu zahlreichen Unfällen und Stürzen, bei denen es einige Verletzte gab. Meist blieb es aber bei Blechschäden. Im Landkreis Dahme-Spreewald kamen etliche Autofahrer ins Schleudern. Auf der B 87 nahe Luckau streifte ein Pkw einen Tanklaster, bei Langengrassau rutschte ein Sattelzug in die Leitplanke und blockierte beide Fahrbahnen. Bei Golßen prallte ein Transporter mit Anhänger gegen einen Baum. Betroffen war auch der Autobahnanschluss Duben, bei dem es zeitweise nur im Schritttempo vorwärts ging .

Auch in Elbe-Elster und rund um Luckenwalde und Jüterbog (beide Teltow-Flämig) war es spiegelglatt. In Luckenwalde wurden nach Stürzen mehrere Patienten mit Knochenbrüchen versorgt. Nach Blitzeis kam der Verkehr auf der A 9 bei Niemegk (Potsdam-Mittelmark) kurzzeitig komplett zum Erliegen.

In Sachsen waren vor allem die Bereiche um Chemnitz und Zwickau betroffen. Etliche Lastwagen stellten sich quer oder blieben liegen. Es gab zahlreiche Unfälle vorwiegend mit Blechschäden. Bei Crossen rutschte ein Winterdienstfahrzeug in den Straßengraben.