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| 15:42 Uhr

Rutschpartie: Unfallserie in der Lausitz geht weiter

Sedlitz Ein LKW kam gegen 15 Uhr auf der B169 in der Ortslage Sedlitz von der Fahrbahn ab und stürzte um. Der LKW hat über 20 Tonnen Betonteile geladen. Polizei und Feuerwehr sicherten die Unfallstelle und sperrten die Fahrtrichtung Cottbus. Die Fahrzeuge wurden über die Ortslage Sedlitz an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Bergung des Lastkraftwagens wird mehrere Stunden dauern.
Sedlitz Ein LKW kam gegen 15 Uhr auf der B169 in der Ortslage Sedlitz von der Fahrbahn ab und stürzte um. Der LKW hat über 20 Tonnen Betonteile geladen. Polizei und Feuerwehr sicherten die Unfallstelle und sperrten die Fahrtrichtung Cottbus. Die Fahrzeuge wurden über die Ortslage Sedlitz an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Bergung des Lastkraftwagens wird mehrere Stunden dauern. FOTO: Steffen Rasche
Am frühen Donnerstagmorgen herrschte Unfall-Alarm auf Lausitzer Straßen. Die Polizeidirektion Süd hat zwischen 3 und 7 Uhr morgens allein 17 glättebedingte Zusammenstöße gezählt. „Fast alle Unfälle gingen auf Glätte zurück“ sagte ein Sprecher. Im Laufe des Donnerstags und am Freitag ist es erneut zu zahlreichen Unfällen gekommen.

Spree-Neiße

In der Gubener Otto-Thiele-Straße stießen gegen 15:20 Uhr ein Skoda und ein Pick-up zusammen. Am Skoda waren nur Sommerreifen montiert. Wegen der vorherrschenden winterlichen Witterungsbedingungen wurde der 35-jährigen Fahrerin die Weiterfahrt untersagt

Dahme-Spreewald

Am Kreisverkehr der Landstraße 30 in Königs-Wusterhausen rutschte am Donnerstag kurz nach 11 Uhr ein Auto von der Straße und kam erst im Graben zum Stehen. Am weiter fahrbereiten Auto entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Der Fahrer eines PKW VW unterschätzte in der Teupitzer Straße in Groß Köris beim Abbiegen auf die Auffahrt zur A 13 am Donnerstag gegen 11:30 Uhr die Straßenverhältnisse und rutschte gegen den Verkehrsteiler - das ist ein kleiner Poller - an der Anschlussstelle. Verletzt wurde niemand. Die Sachschäden summierten sich auf über 1000 Euro.

An der Auffahrt zur A 13 sind am Donnerstag gegen 14 Uhr auf der Bundesstraße 246 in Bestensee witterungsbedingt ein zwei Autos zusammengestoßen. Der Unfall verlief bei Schäden von etwa 2000 Euro glimpflich.

Ein Auto und ein Räumfahrzeug des Winterdienstes sind am Freitagvormittag gegen 08:45 Uhr in der Hauptstraße in Groß Köris kollidiert. Die winterlichen Straßenverhältnisse waren auch hier die Ursache für den Unfall. Schadensbilanz - rund 5000 Euro.

In der Karl-Marx-Straße in Großziethen war es Donnerstagnacht gegen 23:30 Uhr so glatt, dass sich ein für die Straßenverhältnisse zu schnell fahrendes Auto auf der Fahrbahn drehte und seitlich gegen einen Baum prallte. Der 26-jährige Fahrer blieb unverletzt und kümmerte sich eigenständig um die Bergung seines Autos. Der Gesamtschaden an Auto und Straßenbaum wurde mit circa 1500 Euro beziffert.

Auf Grund des Nichtbeachtens der Straßenglätte ist am Donnerstagnachmittag ein Auto bei Saßleben von der Straße abgekommen und in den Straßengraben gerutscht. Verletzt wurde niemand. Während der Bergungsarbeiten des Autos musste die Landstraße voll gesperrt werden. Die Schadenshöhe beträgt mehrere hundert Euro.

Oberspreewald-Lausitz

Ein 54-jähriger polnischer LKW-Fahrer hat am Donnerstag gegen 15 Uhr die B 169 in Richtung Großräschen befahren. Aufgrund der Winterglätte kam er mit dem Gespann in der Ortslage von Sedlitz nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einer Straßenlaterne. Danach kippte der, mit 23 Tonnen schweren Betonteilen beladene, LKW auf die Seite. Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug musste durch einen Abschleppdienst aus seiner misslichen Lage befreit werden. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe beträgt geschätzte 8000 Euro. An der Unfallstelle kam es zeitweise zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Wegen der den Witterungsverhältnissen unangepassten Geschwindigkeit ist am Donnerstagnachmittag ein Autofahrer auf der Radduscher Dorfstraße mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und touchierte den Bordstein. Dabei wurde ein Fahrzeugrad beschädigt, was eine selbstständige Weiterfahrt des Autos unmöglich machte. Die Schadenshöhe beträgt mehrere hundert Euro.

In der Lübbenauer Alexander-von-Humboldt-Straße hat sich am Donnerstag gegen 18 Uhr ein Auffahrunfall ereignet. Ein Autofahrer konnte auf Grund der Straßenglätte sein Fahrzeug nicht rechtzeitig zum Stehen bringen und fuhr auf einen vorausfahrenden Pkw auf. Mit einem Sachschaden von rund 2000 Euro waren beide Autos weiterhin fahrbereit.

Am Donnerstag gegen 18:30 Uhr kam es bei Schwarzheide zu einem Verkehrsunfall. Als die Polizeibeamten Minuten später am Unfallort eintrafen, bot ihnen sich folgendes Bild: Ein 20-jähriger junger Fahrzeugführer befuhr zuvor die B 169 in Richtung Autobahn und kam auf der Brücke mit seinem Auto wegen Straßenglätte ins Schleudern. Dabei kollidierte das Auto mehrfach links- und rechtsseitig mit der Leitplanke. Die Schadenshöhe beträgt mehrere tausend Euro.

Elbe-Elster

Auf der winterglatten Dorfstraße ist am Donnerstag in Bornsdorf gegen 13:30 Uhr eine Autofahrerin mit ihrem Auto von der Fahrbahn abgekommen, streifte einen Baum und landete im Straßengraben. Trotzdem bleib das Auto fahrbereit. Der Schaden wurde mit etwa 5000 Euro angegeben.

Die winterglatte Ortsverbindungsstraße zwischen Malitschkendorf und Kolochau ist am Donnerstagnachmittag gegen 14:30 Uhr einem Autofahrer zum Verhängnis geworden. Er rutschte mit seinem Kleintransporter von der Fahrbahn und landete in einem Wildzaun. Aus eigener Kraft konnte der Transporter nicht mehr auf die Straße zurück, er musste rausgezogen werden, konnte dann aber seine Fahrt fortsetzen. Ein Schaden von etwa 500 Euro muss nun reguliert werden.