In einer Debatte zur Rente mit 67 erklärte er: „Vor Weihnachten gibt es den Nikolaus, und der Nikolaus hat eine Rute. Ich sage Ihnen: Wenn Sie dem Nikolaus begegnet wären, hätte er Ihnen wegen Ihrer Rentenpolitik so lange den Hintern versohlt, dass Sie bis Weihnachten nicht mehr sitzen könnten.“ Da war natürlich der Wunsch Vater des Gedankens.

Apropos Wunsch. Weihnachten, das ist auch die Zeit, in der bei den Hauptstadt-Journalisten viel Post mit guten Wünschen anlandet. Eine besonders originelle Karte schickte in diesem Jahr der Zentralverband des deutschen Handwerks. Auf einem Bild mit der Darstellung der Heiligen Nacht in Bethlehem prangt der Spruch: „Esel beschlagen, Stall gebaut, Krippe gezimmert. Nur der Stern war nicht unser Werk“. Ganz schön forsch, die deutschen Handwerker. Das mit dem Stern kriegen die im nächsten Jahr womöglich auch noch hin.

Und Klaus Ernst? Der wird auch 2012 wieder die Rute gegen Schwarz-Gelb rausholen. Dafür wird die Opposition schließlich bezahlt. Also dann, fröhliche Weihnachten!