Das FBI untersucht, ob es vor der US-Wahl 2016 Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam gegeben hat.

Das FBI gehe davon aus, dass Kushner (36) relevante Informationen habe, hieß es. Die Untersuchungen bedeuteten aber nicht, dass die Ermittler Kushner eines Verbrechens beschuldigten oder beabsichtigten, ihn zu belangen.

Die "Washington Post" hatte vergangene Woche berichtet, dass eine Trump nahe stehende Person das Interesse der Behörde geweckt habe. Nun schreibt das Blatt, die Ermittler interessierten sich vor allem für einige Treffen Kushners mit dem russischen Botschafter und einem Moskauer Bankier.

Den Berichten zufolge haben "Art und Ausmaß" der Russlandkontakte Kushners das Interesse des FBI geweckt. Das Justizministerium und das FBI lehnten Stellungnahmen ab.

Kushner ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet. Im Weißen Haus ist er ein mächtiger Mann im Hintergrund. Er ist etwa mit dem Friedensprozess in Nahost betraut, den Beziehungen zu China und Kanada, einer Strafrechtsreform und einer Erneuerung der Regierung.

Kushners Anwältin Jamie Gorelick sagte US-Medien, ihr Mandant habe bereits dem US-Kongress angeboten, in Bezug zu den Treffen Rede und Antwort zu stehen. "Er wird dasselbe tun, wenn er im Zusammenhang mit einer anderen Untersuchung dazu aufgefordert wird."