Dazu haben sie neben Intendant Christoph Schroth dieKulturministerin Johanna Wanka (CDU), Oberbürgermeisterin KarinRätzel (parteilos), Staatskanzleichef Rainer Speer (SPD)Spree-Neiße-Landrat Dieter Friese (SPD) eingeladen.
In der Debatte zum Thema "Staatstheater oder Provinztheater"wollen die Parlamentarier deutlich machen, dass sie geschlossenhinter dem Erhalt des Staatstheater-Statuses für die CottbuserSpielstätte stehen. "Kultur kostet Geld - aber dieses Geld isteine Investition in einen wichtigen Standortfaktor in derstrukturschwachen Lausitz", heißt es in der Einladung. Es seideshalb unverantwortlich, einen etablierten, über dieLandesgrenzen hinaus bekannten und geliebten Kulturbetriebschwächen zu wollen.
"Wer den Staatstheater-Status für Cottbus streichen will, musssich darüber im Klaren sein", betont der ForsterSPD-Landtagsabgeordnete Dietmar Woidke mit dem Hinweis auf denTheaterneubau in Potsdam, "dass es auch kein anderesStaatstheater im Land mehr geben wird". Darin sei er sich mit denLausitzer Koalitionsabgeordneten einig. (Eig.Ber./ta)