Jeweils mehr als 100 Kinder besuchten Schulen in Potsdam und im Kreis Oder-Spree. Einrichtungen in den Kreisen Teltow-Fläming (13), Elbe-Elster (14) und in Frankfurt (Oder) (14) waren kaum betroffen. Aktuellere Zahlen lagen laut Münch noch nicht vor.

Die CDU-Abgeordneten Sven Petke und Gordon Hoffmann hatten in ihrer Frage darauf hingewiesen, dass diese Schüler in der Regel kein Deutsch sprechen. Die Schulen seien verpflichtet, sie zu fördern, müssten aber zugleich einen geordneten Schulbetrieb gewährleisten.

Angesichts des sehr geringen Anteils der Schüler sei weiterhin davon auszugehen, dass die notwendige besondere Förderung mit dem pauschal ermittelten Stellenrahmen grundsätzlich abgesichert werden kann, erklärte Münch. Dies gelte auch, wenn die Anzahl dieser Kinder zeitweise ansteige oder wenn kurzfristig ein außergewöhnlicher, regionaler Förderbedarf entstehe. Hier könne mit Unterstützung der staatlichen Schulämter Abhilfe geschaffen werden.