Im Gesamtraum Berlin-Brandenburg werde sich bis 2030 die Einwohnerzahl um mehr als 390 000 Menschen verringern, heißt es in dem jetzt vorgelegten Raumordnungsbericht 2008. Zu spüren bekommen dies vor allem die märkischen Randregionen.
Berlin könne dagegen von einer konstanten Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2030 ausgehen und im Umland der Hauptstadt werde durch den Zuzug aus Berlin die Zahl der Einwohner bis 2020 noch anwachsen und sogar 2030 höher sein als 2006.
Eine noch dramatischere Situation in der Hauptstadtregion dürfte dem Bericht zufolge durch prognostizierte Wanderungsgewinne verhindert werden. Erwartet würden Zuzüge von knapp 260 000 Menschen, vorwiegend aus dem Ausland. Mit 5,6 Millionen Einwohnern im Jahr 2030 werde Berlin-Brandenburg "sein Gewicht im gesamtdeutschen Maßstab halten", im Vergleich zu den ostdeutschen Ländern sogar noch deutlich steigern können.
(dpa/bw)