"Initiativen und Anträge werden nur gemeinsam eingebracht", heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Dokument.

Aus dem Koalitionsvertrag geht zudem hervor, dass Rot-Rot-Grün für ausgewählte Projekte im kommenden Jahr einen Nachtragshaushalt aufstellen will. Für Schulneubau und -sanierung sollen schnell 100 Millionen Euro locker gemacht werden.

In den Kitaausbau will Rot-Rot-Grün 20 Millionen investieren, für die Anpassung der Beamtenbesoldung werden 30 Millionen gebraucht. Für Radwege gibt es erstmal nur rund zehn Millionen. In die Wohnungsbauförderung steckt die Koalition zunächst 30 Millionen Euro, mehr Personal in den Bezirken lässt sich Rot-Rot-Grün 50 Millionen kosten.

Der Nachtragshaushalt ergänzt den aktuellen Doppelhaushalt 2016/17. Den ersten komplett eigenen Etat stellt Rot-Rot-Grün dann für 2018/19 auf. Berlin hat derzeit einen Schuldenberg von rund 60 Milliarden Euro.