Der Linke-Kandidat Harald Petzold bekam 13 Stimmen. Im Kreistag Havelland sitzen 56 Abgeordnete. Bei der Direktwahl hatte kein Kandidat die erforderliche Mehrheit erhalten. Deshalb musste der Kreistag über den neuen Landrat entscheiden.

Mit der Wahl von Lewandowski verliert die SPD eine Bastion. Schröder hatte ebenso wie seine Partei im Land seit der Wende im Havelland regiert. Doch der SPD-Nachfolge-Kandidat, Kulturstaatsminister Martin Gorholt, blieb in zwei Wahlgängen der Bürger deutlich hinter Lewandowski zurück. Zuletzt fehlten Lewandowski in der Stichwahl 248 Stimmen zum erforderlichen Quorum als von den Bürgern direkt gewählter Landrat. Daraufhin einigte sich die Zählgemeinschaft von CDU, SPD und FDP/Bauern/Familie darauf, Lewandowski in der notwendig gewordenen Wahl im Kreistag zu unterstützen.