Sie sollen die bisherige Verteilung über die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) zumindest teilweise ersetzen. "Eine Arbeitsgruppe von Staatssekretären erarbeitet Vorschläge", sagte Rößler.
Sachsen favorisiert dabei folgende Überlegung: "Die Länder bekommen die Möglichkeit, vorab bis zu 50 Prozent der gesamten Studienplätze durch die Hochschulen vergeben zu lassen." Die ZVS soll ein Viertel der Plätze an die Abiturbesten und den Rest nach Kriterien von Durchschnittsnote und Wartezeit verteilen. Auch Hamburg und Baden-Württemberg unterstützten das Modell.
Rößler hofft auf eine länderübergreifende Lösung. "Sachsen wird keinen Alleingang machen." (dpa/ta)