Eine solche Quote wolle der Minister mit der von der Koalition angestrebten Verbesserung der medizinischen Versorgung auf dem Land einführen, erklärte eine Sprecherin. Die Einführung einer solchen "Vorabquote" sei denkbar bei besonderem öffentlichen Bedarf für Landärzte. Sie könne dazu beitragen, in dünn besiedelten Gebieten "die medizinische Unterversorgung abzubauen". Eine Landarztquote für Studenten wäre vergleichbar mit der Quote für Bundeswehr-Sanitätsdienst. Dafür werden 2,2 Prozent der Medizin-Studienplätze vorgehalten. Zuvor hatte sich Rösler bereits dafür ausgesprochen, die Zugangsbeschränkung für das Medizinstudium aufzuheben, um so den Ärzte not stand auf dem Land zu beheben. dpa/ab Seite 2