Die Burg gilt als eine der bedeutendsten Burganlagen in Deutschland mit originalen Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert. Neben der Burgkapelle ist das Kriebsteinzimmer mit seinen farbigen Holzbohlen aus dem ersten Drittel des 15. Jahrhunderts die große Kostbarkeit.
Erstmals wurde die Burg 1384 urkundlich erwähnt. Zu DDR-Zeiten drohte sie zu verfallen. Dringende Restaurierungsarbeiten kamen nach Angaben der heutigen Burgleitung nur dank des Einsatzes einiger enthusiastischer Bürger zu Stande. 1993 ging das Bauwerk in den Besitz Sachsens über und wurde mit Millionenaufwand saniert. Seit zwei Jahren sind die Arbeiten abgeschlossen und die Burg erstrahlt im alten Glanz. Höhepunkt für die Besucher ist eine Besichtigung des monumentalen Wohnturms vom tiefsten Keller bis zu den Dachgeschossetagen mit einem eindrucksvollen Blick über den Fluss. (dpa/mb)
Internet: www.burg-kriebstein.de