Darüber hinaus seien Kinderfahrräder, Feuerzeuge, Messersets und Fanartikel von Fußballvereinen beschlagnahmt worden.
Die gefälschten Produkte trugen unter anderem die Markennamen Armani, Nike, Calvin Klein und Hugo Boss. Der Zoll vermutet, dass die Waren über asiatische Händler verkauft werden sollten. Eine Vielzahl der technischen Geräte entspreche nicht den Vorschriften des deutschen Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes. Das Regierungspräsidium Leipzig ermittle nun wegen Kennzeichenmissbrauchs.
Bereits im November 2005 hatten Beamte des Zollfahndungsamtes Dresden in Leipzig mit 4800 imitierten Sportschuhen der Marke Nike den bis dahin größten Fall internationaler Produktpiraterie in Sachsen aufgedeckt. Im Zuge der weiteren Ermittlungen waren die Fahnder auf das nunmehr ausgehobene Warenlager gestoßen. (ddp/fm)