Mit einem Kran wurde das rund 9,5 Tonnen schwere Gerät am Mittag von einem Laster gehievt.

Wie das Museum mitteilte, soll mit der Maschine künftig bei Vorführungen die Herstellung eines Zubehörteils für den Automobilbau simuliert werden. In den nächsten Wochen sollen weitere Ausstellungsstücke folgen.

Die Kosten des Museumsumbaus von rund zwei Millionen Euro trägt das Land. Neueröffnung ist im Februar 2015. Das 2003 in einer ehemaligen Gießerei eröffnete Industriemuseum Chemnitz zeigt rund 220 Jahre Industriegeschichte und -kultur. Im Mittelpunkt stehen dabei die Textilindustrie, der Maschinen- und der Fahrzeugbau. Das Konzept sieht vor, in der neuen Dauerausstellung unter der Überschriften "Technik & Innovation" sowie "Mensch & Industrie" auf rund 3200 Quadratmetern Ausstellungsfläche den Akzent mehr auf die Beziehung von Mensch und Maschine sowie dem Wandel der Arbeitswelt zu legen.