Der Fisch mit einem Gewicht von fast sechs Kilogramm und einer Länge von 94 Zentimetern ist das größte Exemplar in dem Elbe-Nebenfluss seit dem Start eines Programms zur Wiederansiedlung für den Elbe-Lachs im Jahr 1998, wie das Umweltministerium gestern in Potsdam mitteilte.
Für Fachleute sei das ein Beweis dafür, "dass der zu DDR-Zeiten faktisch ausgerottete Edelfisch wieder dauerhaft unter seiner alten Heimatadresse anzutreffen ist". Eine der Hauptursachen für das Aussterben der Tiere in der Elbe sei die Verbauung des Flusses durch Wehre und Wasserkraftanlagen.
Seit 1999 wurden nach Ministeriumsangaben rund 790 000 Lachse und Forellen ausgesetzt. 2002 seien in der Stepenitz die ersten Laichfische aufgetaucht. 1997 wurden den Angaben zufolge brandenburgische Fließgewässer mit Unterstützung unter anderem des Ministeriums und des Landesanglerverbandes in das Programm "Elblachs 2000" für eine stabile Population aufgenommen. (dpa/mb)