Der Kawasaki-Pilot verwies Lokalmatador Daniel Siegl auf den zweiten Gesamtrang. Dritter wurde der für den gastgebenden Club fahrende Russe Alexander Iwanutin. Dieses Trio war auch bei der Meisterschaft 2006 auf dem Podest. Vor einem Jahr lautete die Reihenfolge Iwanutin vor Richier und Siegl.

Der mit großem Punktevorsprung in die beiden letzten Wertungsläufe gegangene Richier war zunächst vom Pech verfolgt. Bereits im ersten Lauf der ersten Runde war er in einen Sturz verwickelt und bekam lange Zeit seine Maschine nicht wieder in Gang. So blieb die Vergabe des Titels vor knapp 2000 Zuschauern auf der Piste „Am Weinberg“ in beiden Finals zunächst offen.

Als Tagessieger zeichnete sich Yamaha-Fahrer Siegl aus, der beide Durchgänge als Erster beendete. Damit machte er in der Gesamtwertung noch einen Sprung auf den zweiten Rang.