Dazu sei ein "Steuerkreis für die öffentliche Sicherheit" ins Leben gerufen worden, sagte gestern die stellvertretende Bürgermeisterin, Marion Kraeft (parteilos).
"Wir wollen gemeinsam zeigen, dass wir rechte Übergriffe in unserer Stadt nicht dulden und die Zivilcourage stärken." Auch Schulvertreter und ein Jugendlicher seien mit im Boot, sagte Kraeft.
Nachdem seit Februar insgesamt sechs ausländische Geschäfte angegriffen wurden, war in Rheinsberg bereits die Polizeipräsenz verstärkt worden. Gegen einen 19-Jährigen erging Anklage auch wegen Volksverhetzung. Gegen weitere Verdächtige laufen Ermittlungen. Der 19-Jährige soll zumindest an vier Übergriffen auf ausländische Geschäfte beteiligt gewesen sein. (dpa/mb)