"Wir greifen damit auch die Freisprüche an", sagte er. Über die Revision muss der Bundesgerichtshof befinden.
Am Mittwoch vergangener Woche waren drei junge Männer von der Staatsschutzkammer am Landgericht Dresden wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden, in einem Fall auf Bewährung. Weitere zwei Männer wurden freigesprochen (die RUNDSCHAU berichtete). Das Gericht sah in "Sturm 34" wegen eines fehlenden Gruppenwillens jedoch keine kriminelle Vereinigung. Ziel war laut Anklage das Schaffen einer "national befreiten Zone".
Das schriftliche Urteil werde vom Landgericht noch erstellt, sagte Avenarius. Erst danach könne die Staatsanwaltschaft die Revision umfassend begründen. (dpa/mb)