Nur eine knappe Woche mit Frau und Sohn in Korea.

Die Bilder von der Urlaubsinsel Jeju postete Hilbert auf seiner Facebook-Seite. Es gab lecker Fisch, Sonnenbäder am Strand und Ausflüge auf Krater und in Lavahöhlen. Denn Jeju ist im Prinzip ein riesiger Vulkan, der aus dem Gelben Meer guckt. Da ist noch richtig Bewegung drin, auch wenn der See im Krater so still und blau und romantisch dasteht. Die Koreaner kommen gern auf Hochzeitsreise nach Jeju. Hilbert wollte einfach nur zur Erholung vom harten Wahlkampf bissl am Feuerberg kraxeln.

Leider kommt das nicht so gut, wenn zu Hause die Hütte brennt. Drum kippte sich der 43-jährige FDP-Mann hinterher gleich Asche aufs Haupt: Via Facebook reagierte er gleich am Montag auf die "zu Recht kritischen Rückmeldungen" auf die Urlaubsbilder-Postings. Der Aufbau der Zeltstadt für Flüchtlinge in der Friedrichstadt und die Ausschreitungen drumherum seien dem reuigen Rathauschef "zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt" gewesen. "Da ich nur sporadisch zur Beantwortung von E-Mails online bin, hat mich die Entwicklung in der Heimat zu spät erreicht." Man sollte halt nicht zu weit rausschwimmen in diesem Sommer.