Dieser wurde vom Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg erarbeitet und am Freitag in Dresden vorgestellt. Gründe seien unter anderem die hohe Arbeitslosigkeit der vergangenen Jahre sowie die vielen prekären Arbeitssituationen wie Zeitarbeit, Minijob und Niedriglohn, aber auch die Gesetzgebung. Diese Menschen könnten auch kaum privat fürs Alter vorsorgen, sagte der Vorsitzende der Volkssolidarität Sachsen, Olaf Wenzel. Deshalb verschärfe unter anderem die gesetzliche Absenkung des Rentenniveaus im Vergleich zum Durchschnittseinkommen von derzeit 52 auf 43 Prozent im Jahr 2030 die Altersarmut. "Wir fordern, dass die Regierung ihre Entscheidungen zur Rente noch einmal überdenkt. Wir wollen eine Rente, die den Lebensstandard sichert."