Die neuen Planungsarbeiten würden rund zwei Jahre in Anspruch nehmen.
Das OVG hatte im vergangenen Herbst den bestehenden Braunkohleplan, der unter anderem Grundlage für eine Abbaggerung des Ortes Heuersdorf ist, wegen Formfehlern als nichtig erklärt. Der zuständige Planungsverband Westsachsen hatte daraufhin mitgeteilt, mögliche rechtliche Schritte gegen das Urteil zu prüfen. Das sei nicht geschehen, die Widerspruchsfrist sei auch bereits abgelaufen, sagte ein Verbandssprecher. Damit sei das OVG-Urteil rechtskräftig.
Um den Fortbestand der 160-Einwohner-Gemeinde Heuersdorf wird seit Jahren gestritten. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (Mibrag) will den Ort umsiedeln und die Kohle darunter abbauen. Dagegen wehrt sich die Gemeinde mit dem Argument, bei der Abbaggerung stehe nicht das Gemeinwohl sondern das Profitinteresse der Mibrag im Vordergrund. (ddp/gb)