Diese Flaschen müssen aussortiert und getauscht werden. Sie erzeugen auch zusätzliche Transportkosten. "Mit dieser Entwicklung wird der Mehrweggedanke konterkariert", beklagt Matthias Grall, Geschäftsführer bei der Landskron Biermanufaktur in Görlitz. Am heutigen Freitag wird der sächsische Brauerbund in Görlitz mit einem Memorandum auf dieses Problem aufmerksam machen.

Bei der Görlitzer Landskron-Brauerei muss ein Viertel des Leergutes aussortiert werden. In der Schlossbrauerei Fürstlich Drehna (Dahme-Spreewald) beträgt der Anteil von Fremdflaschen sogar bis zu 60 Prozent. Der Deutsche Brauerbund, dem die Großerzeuger angehören, verteidigt die Individualflaschen als Teil des Wettbewerbes.

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