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Regierungschefs: LEAG-Entscheidung gibt Region Planungssicherheit

Cottbus. Die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke (SPD) und Stanislaw Tillich (CDU) haben verhalten auf die Entscheidung des Lausitzer Tagebau-Betreiber Leag reagiert. „ dpa

Für die betroffenen Regionen gibt es jetzt mindestens für die nächsten zwei Jahrzehnte weitgehende Planungssicherheit“, hieß es am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung. Das Unternehmen hatte zuvor bekannt gegeben, dass es frühere Grubenausbau-Pläne des Ex-Eigentümers Vattenfall deutlich eindampft. „Die Entscheidungen obliegen ausschließlich dem Unternehmen. Die Landesregierungen können darauf keinen Einfluss nehmen“, so die Regierungschefs.

Sie forderten vom Bund verlässliche Rahmenbedingungen für den sicheren einheimischen Energieträger Braunkohle. Das sei die wichtigste Voraussetzung, „um die Lausitz stabil zu halten“. Woidke und Tillich wollen die verbleibende Zeit für eine wirtschaftliche, infrastrukturelle, soziale und kulturelle Weiterentwicklung der Lausitz nutzen.