Dzurinda hatte zuvor in der Messestadt ein Honorarkonsulat seines Landes für Sachsen und Thüringen eröffnet. Der Regierungschef unterstrich sein Interesse an erweiterten Kontakten mit Deutschland auf lokaler und regionaler Ebene etwa beim Wissenschafts- und Kulturaustausch.
"Wir freuen uns auf unseren Beitritt im Mai zur Europäischen Union und zur transatlantischen Gemeinschaft", sagte Dzurinda. "Dabei wollen wir die Beziehungen zu Deutschland intensivieren." Das neue Konsulat könnte neue Impulse bringen. Milbradt regte etwa einen ver-stärkten Schüler- und Studentenaustausch mit der Slowakischen Republik an.
Die Slowakische Republik ist laut Wirtschaftsministerium der zweitwichtigste Importpartner Sachsens. Die größte Rolle spielt dabei die Autoindustrie. So kommt die Karosserie des Porsche-Geländewagens Cayenne für die Endmontage in Leipzig aus dem Volkswagenwerk in Bratislava.
In Sachsen waren nach Behördenangaben Ende 2002 knapp 600 slowakische Staatsangehörige gemeldet, in Thüringen rund 204. (dpa/gb)