Die SPD, die 2009 in ihrer einstigen Hochburg auf ein historisches Tief abgesackt war, legt kräftig zu. Für einen Machtwechsel braucht Rot-Grün den Zahlen nach jedoch die Linken. SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel hatte Rot-Rot-Grün im Vorfeld "politisch" ausgeschlossen, "formal" jedoch nicht und sich ein Hintertürchen offengelassen.

CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier verlangte von seinem Widersacher im Wahlkampf vergeblich ein "Ehrenwort", nicht mit der Linken zu koalieren. Auch am Wahlabend wollte sich Schäfer-Gümbel nicht festlegen, machte aber deutlich, dass die SPD eine Regierungsbeteiligung anstrebt. Politik Seite 4