Allein im Vorjahr kamen in Sachsen 2718 Anfragen auf die Tische von Verwaltungen, im Bundestag waren es dagegen nur 945 - also knapp zwei Drittel weniger bei deutlich mehr Abgeordneten; in Sachsens Landtag sitzen 124 Abgeordnete, im Bundestag 612. Unter den Ministern habe es am Dienstag einigen Unmut ob der Flut von kleinen Anfragen gegeben, gab Vize-Regierungssprecher Andreas Beese die Stimmung im Kabinett wieder. Die Beantwortung der Fragen würde viel Kapazität binden. Er sprach jedoch von "idiotischen bis sinnlosen" Ansinnen des NPD-Abgeordneten Winfried Petzold. Allein Petzold habe bislang 1261 Anfragen gestellt. Mit 4247 kleinen Anfragen an das Parlament kamen die meisten von der Linksfraktion, hieß es. Die Fraktion der rechtsextremen NPD stellte 2454 Anfragen. Die Grünen reichten 1541 Anfragen ein, die FDP 1232, die CDU 725, die SPD 479. dpa/ta