Voraussetzung für die Einrichtung eines neues Kunstlagers sei jedoch, dass der Bund die Kosten übernehme, teilte der Sprecher des Sächsische Kunstministeriums, Steffen Große, gestern in Dresden mit.
"Positive Signale" hierfür gebe es bereits. Das Land habe bereits Mitte Januar einen entsprechenden Finanzierungsantrag beim Bund gestellt. Gleichzeitig betonte Große, der Freistaat habe immer erklärt, dass er selbst keine Mittel für neue Lagerräume aufbringen könne.
Die Staatsregierung reagierte damit auf kritische Äußerungen von SKD-Generaldirektor Martin Roth. Dieser hatte dem Land vorgeworfen, sich seit der Überflutung des ursprünglichen Depots im August vergangenen Jahres zu wenig für neue Lagerräume eingesetzt zu haben. Statt dessen seien die Kunstsammlungen seither gezwungen, auf verschiedene provisorische Quartiere auszuweichen. Dort bestehe jedoch die Gefahr, dass die Kunstwerke aufgrund der nicht sachgerechten Lagerung erheblichen Schaden nehmen. (ddp/bra)