Die endgültige Entscheidung müssen nun die Ministerpräsidenten der Länder treffen.
Betroffen sind Regelungen in der Getrennt- und Zusammenschreibung, der Groß- und Kleinschreibung, der Zeichensetzung sowie der Worttrennung am Zeilenende. Die Empfehlungen sollen ab dem Schuljahr 2006/2007 verbindliche Basis im Unterricht werden.
Lehrer und Schulleiter in der Lausitz kritisieren nicht nur die erneuten Änderungen, sondern vor allem die enormen Kosten durch die immer wieder notwendige Neuanschaffung von Schulbüchern. Petra Enders, Fachkonferenzleiterin für Deutsch in Luckau (Dahme-Spreewald), sieht zudem die Debatte noch nicht am Ende: "Die Neuerungen für Groß- und Kleinschreibung sowie Getrennt- und Zusammenschreibung sind nicht der Weisheit letzter Schluss." Andreas Steiger, Schulleiter in Döbern (Spree-Neiße), sagt dagegen: "Das sind gesetzliche Regelungen. Es ist unser Job als Lehrer, damit klarzukommen."
(AFP/red/ab)