Die Menschen, die sich besonders für Kinder einsetzen, erinnern an diesem Tag an die Kinderrechte. Die wurden nämlich vor vielen Jahren aufgeschrieben. Sie stehen in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Das ist ein Vertrag, den fast alle Länder der Welt unterschrieben haben.
Deutschland hat den Vertrag auch unterschrieben. Hierzulande wird zwar viel dafür getan, dass es Kindern gut geht. Etwas fehlt aber, und das fordern dieses Jahr zum Weltkindertag mehrere Kinderhilfsorganisationen, zum Beispiel Unicef. Die Leute, die Kindern in Deutschland und auf der ganzen Welt helfen, sagen: Die Kinderrechte müssen ins Grundgesetz. Das Grundgesetz ist das wichtigste Gesetz in Deutschland. Dort soll stehen, dass Kinder zum Beispiel nicht geschlagen werden dürfen. Sie sollen lernen dürfen, und sie sollen mitentscheiden dürfen, wenn es um etwas geht, das sie betrifft, zum Beispiel den Bau einer Schule.
Den ersten Weltkindertag gab es 1954. Mittlerweile wird er in 145 Ländern gefeiert. Die Tage, an denen gefeiert wird, sind allerdings verschieden: In Deutschland ist immer am 20. September Weltkindertag. Doch schon zuvor gibt es viele Aktionen und Straßenfeste. In Ägypten und Thailand wird der Weltkindertag im Januar gefeiert. In Mexiko und in der Türkei ist im April Weltkindertag. In Japan ist der Tag im Mai. (dpa/uf)