Zudem sei vor allem das Innenministerium gefordert, das Schwachstellen im Haushaltsrecht beseitigen müsse.
Der Rechnungshof untersuchte über mehrere Jahre die Veränderungen in Verwaltungen ausgewählter Kommunen, die sich freiwillig gemeldet hatten. In der letzten Phase wurden sieben Kommunen genauer betrachtet. Zur Analyse - auch beratende Äußerung genannte - legte die Behörde einen Katalog von Empfehlungen vor, die Kommunen bei der Reform ihrer Verwaltungen helfen sollen. Die Palette reicht vom Controlling über den Einsatz von neuer Technik bis zum Personalmanagement.
Die sehr engagierten Reformbemühungen in den durchleuchteten Verwaltungen sind Theobald zufolge vor allem auf mehr Bürgerfreundlichkeit und wachsendes Kostenbewusstsein ausgerichtet. Es dürfe jedoch nicht mit kurzfristigen finanziellen Erfolgen wie Einsparungen gerechnet werden. "Zudem kostet eine Reform auch Geld, und Geld fehlt."
Bei der Analyse sei aufgefallen, dass bei der Reform der Verwaltungen die jeweilige Finanzsituation nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Mangelhaft war beispielsweise die Kontrolle von Beteiligungen an kommunalen Unternehmen. (dpa/wie)