Die rund 180 Politiker, Manager, Sportler und Mediziner haben in diesem Jahr 965 000 Euro für krebskranke Kinder eingefahren. "Das ist ein Rekordergebnis", sagte gestern Tour-Chef Gerhard Becker. Am vergangenen Mittwoch waren sie in Gießen gestartet. Der dritte Teil der Tour führte von Berlin aus über Lauchhammer, Elsterwerda, Großenhain und Meißen in die Landeshauptstadt. Zum 23. Mal traten Prominente in die Pedale, um Spenden zu sammeln. Mit Erfolg: In Lauchhammer wurden 8000 Euro für den Tourgedanken gesammelt, in Elsterwerda 12 000 Euro. An der Spitze der Radler fuhr der ehemalige Radweltmeister Klaus-Peter Thaler. Mit dabei waren die neunfache Biathlon-Weltmeisterin Petra Behle, Bob-Olympiasieger Harald Czudaj, Kanu-Star Birgit Fischer und die Rad sport- Legende Gustav-Adolf "Täve" Schur. Auch der Sänger Costa Cordalis, der der Benefiz-Tour vor sechs Jahren ein Lied geschenkt hatte, strampelte wieder für den guten Zweck. Er musste wegen einer leichten Verletzung die letzte Etappe in Großenhain abbrechen.
Die Aktion fördert in jedem Jahr gezielt Kinderkrebsstationen. In diesem Jahr wird unter anderem die Kinderklinik des Dresdner Universitätsklinikums und die Kinderklinik in Lauchhammer bedacht. Die „Tour der Hoffnung“ vonm Krebsforscher Fritz Lampert erbrachte seit ihrem Start 1983 eine Spendensumme von 18 Millionen Euro. (dpa/ml)