Es seien mehr als die benötigten 55 000 Unterschriften zusammengekommen. Die Kritiker machen Sauerland für die Genehmigung der Techno-Party verantwortlich, bei der 21 Menschen in einer Massenpanik erdrückt und Hunderte verletzt worden waren.

Kabul: Anschlag vor Loja Dschirga vereitelt

Afghanische Sicherheitskräfte haben zwei Tage vor Beginn der Großen Ratsversammlungen in Kabul nach eigenen Angaben einen Terroranschlag auf den Veranstaltungsort vereitelt. Wie das Innenministerium am Montag mitteilte, erschossen Polizisten am Montag vor dem eigens für die Loja Dschirga errichteten Zelt einen mutmaßlichen Selbstmordattentäter.

EU-Sanktionen gegen Syrien verschärft

Die EU hat ihre Sanktionen gegen Syrien verschärft. Die Außenminister beschlossen am Montag in Brüssel, 18 weitere Führungsmitglieder auf die Liste der mit Vermögenssperren und Einreiseverboten belegten Personen zu setzen, teilte der Ministerrat mit. Auch soll die Europäische Investitionsbank keine Kredit-Auszahlungen mehr vornehmen.

Tunesien will Frauenrechte bewahren

Tunesiens Wahlkommission hat am Montag das Endergebnis des Urnengangs vom Oktober bekannt gegeben. Sie bestätigte die führende Position der einst verbotenen islamischen Ennahda-Partei, die 89 von 217 Sitzen im Parlament gewann. Ennahda versprach, Tunesiens fortschrittliche Frauenrechte zu erhalten.

Radioaktives Cäsium in weiten Gebieten Japans

Der Boden in weiten Teilen Ost- und Nordostjapans ist in Folge des Atomunfalls in Fukushima mit radioaktivem Cäsium 137 stark verseucht worden. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die in den „Proceedings“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA veröffentlicht wurde. Cäsium 137 mit einer Halbwertzeit von 30,1 Jahren ist besonders gefährlich, da es auf Jahrzehnte Auswirkungen auf die Landwirtschaft und das Leben von Menschen hat.

EU verschärft Ton gegenüber Iran

Im Atomstreit mit dem Iran verschärfen die EU-Regierungen den Ton gegenüber Teheran – sie wollen aber nicht mit einem Militärschlag drohen. Entsprechende Äußerungen des niederländischen Außenministers Uri Rosenthal, eine „militärische Option“ dürfe nicht ausgeschlossen werden, wurden von den meisten Ministern bei einem Treffen am Montag in Brüssel nicht geteilt.