Dass unter den Top 20 immerhin noch Hamburg (13.) rangiert, stellt den deutschen Millionenstädten dennoch ein gutes Zeugnis aus. Sie haben bei der Bewertung von Radverkehrsanteil, Akzeptanz von Radlern, beim Sicherheitsgefühl oder der Infrastruktur richtig Punkte gesammelt.

Unter den 80 Städten des Rankings ist das russische St. Petersburg (4,5 Millionen Einwohner) dagegen nicht zu finden. Touristen werden hier davon abgehalten, nach dem einen Fahrradweg zu suchen. Die verstopften Straßen im Zentrum sind von überdimensioniert hohen Bordsteinen gesäumt, dass ein Ausweichen auf den Gehweg einer Bergbesteigung gleicht. Ob St. Petersburg, Tokio, Berlin oder die Fahrrad-verrückte Lausitz – lernen können sie alle bei den Besten: in den Radlerparadiesen der Ranking-Sieger Amsterdam und Kopenhagen. Da ist der Drahtesel das Verkehrsmittel Nummer eins.