Dies sei "bedauerlich und unzweifelhaft ein Rückschlag für die Bemühungen um regionalen Ausgleich", teilte das Auswärtige Amt dazu am Dienstag in Berlin mit. Die Konferenz in Bonn, zu der Vertreter von 90 Delegationen aus aller Welt erwartet werden, findet am 5. Dezember statt.

Simulierter Angriff

auf Computersysteme

Mit einer Großsimulation üben Bund und Länder gemeinsam die Abwehr einer Cyberattacke auf ihre Computer und Netzwerke. Die am heutigen Mittwoch in Bad Neuenahr-Ahrweiler beginnende zweitägige "Länderübergreifende Krisenmanagement-Übung/Exercise" (Lükex) soll Schwachstellen in der IT-Infrastruktur von Ministerien und Verwaltungen sichtbar machen, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mitteilte.

Radarsystem geht beiKaliningrad in Betrieb



Als Antwort auf US-Pläne für ein umstrittenes Raketenabwehrsystem in Europa hat Kremlchef Dmitri Medwedew im Gebiet Kaliningrad an der Ostsee eine neue Radaranlage in Betrieb genommen. Falls diese Reaktion auf den europäischen Abwehrschild nicht ernst genommen werde, werde es schärfere Gegenmaßnahmen geben, darunter die Stationierung von Angriffswaffen. Das sagte Medwedew am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax.

Isaf-Truppe trainiert Zivilisten-Schutz

Die Nato-geführte Isaf-Truppe in Afghanistan hat nach Angaben der Regierung in Kabul Trainigseinheiten für ihre Soldaten angesetzt, um bei Einsätzen zivile Opfer zu vermeiden. Allen Einheiten sei befohlen worden, die "Anwendung von Gewalt gegen Aufständische bei gleichzeitigem Schutz afghanischer Zivilisten" verstärkt zu trainieren, hieß es aus dem Büro des afghanischen Staatschefs Hamid Karsai am Dienstag.

Marokkos König ernennt Regierungschef

Nach dem Sieg der gemäßigt islamistischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) hat Marokkos König am Dienstag deren Vorsitzenden zum Regierungschef ernannt. Mohammed VI. habe Abdelilah Benkirane mit der Bildung einer Regierung beauftragt, teilte der Königspalast mit.

Kongo verlängert Wahlen um einen Tag

Wegen Störungen bei der Auslieferung von Wahlzetteln sind die Präsidenten- und Parlamentswahlen in der Demokratischen Republik Kongo um einen Tag verlängert worden. Der Sprecher der Wahlkommission, Matthieu Mpita, sagte in der Nacht zum Dienstag, dass am Montag viele Unterlagen zu spät in den Wahllokalen eingetroffen seien.