Der 34-Jährige macht am Freitag lediglich Angaben zu seiner Person. Seit etwa sechs Monaten sitzt der Bautzener in Untersuchungshaft. Mit 73 Messerstichen soll er seine Ehefrau im Oktober 2015 getötet haben. Laut Anklage stach der Beschuldigte der dreifachen Mutter dabei in Rumpf und Arme. Was an diesem 27. Oktober im Bautzener Neubaugebiet Gesundbrunnen genau geschah, sollen vorerst weitere sieben Verhandlungstage zeigen. Klar sei, so Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu, dass der Angeklagte nach der Tat selbst den Notruf an die Polizei absetzte. Fortgesetzt wird der Prozess am 11. Mai, voraussichtlich aber nur für zwei Stunden. Längere Verhandlungstage erwartet das Gericht am 30. und 31. Mai. An beiden Tagen sollen 16 Zeugen und vier Sachverständige gehört werden. Ein Urteil wird erst Ende Juni erwartet.