Ein weiterer Verhandlungstag sei am 3. Mai möglich. Eine formelle Ladung sei aber noch nicht erfolgt.

Bachmann hatte den Termin bereits am Mittwochabend auf seiner Facebooks-Seite publik gemacht. Der Gründer des fremden- und islamfeindlichen Bündnisses nannte das Verfahren "rein politisch motiviert" und "einzig zur Diskreditierung meiner Person und von Pegida herbeigezaubert".

Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte Anklage gegen den 43-Jährigen erhoben. Sie wirft ihm Volksverhetzung im Zusammenhang mit Facebook-Kommentaren vor, in denen er Ausländer als "Viehzeug", "Gelumpe" und "Drecks-pack" bezeichnet haben soll.

Das Amtsgericht hatte das Verfahren wegen seiner Bedeutung ursprünglich an das Landgericht abgeben wollen. Die Richter dort hatten die Hauptverhandlung dann aber am Amtsgericht eröffnet.

Unterdessen bedauert die Staatskanzlei in Dresden, dass mit Siegfried Däbritz einer der Pegida-Cheforganisatoren zu einer Dankesfeier des sächsischen Ministerpräsidenten für Flüchtlingshelfer eingeladen wurde. "Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge lässt sich mit fremden - oder islamfeindlicher Haltung nicht vereinbaren", betonte ein Sprecher. "Deshalb ist Herr Däbritz auf dieser Veranstaltung nicht willkommen." Wie es zu der Einladung kam, ist nicht ganz klar. Däbritz hatte ein Foto des Einladungsschreibens bei Facebook gepostet.

Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) will sich am 26. Februar bei 2000 Helfern bei einer Feier bedanken.