Cuccagna kam ins Krankenhaus. Auch die an Ackermann gerichtete Briefbombe war voll funktionsfähig. Zu dem Anschlagsversuch bekannte sich die linksextremistische italienische Gruppe Informelle Anarchistische Föderation (FAI). In dem Bekennerschreiben drohte diese insgesamt „drei Explosionen gegen Banken, Bankiers, Zecken und Blutsauger“ an .

Al-Qaida-Verdächtiger in Untersuchungshaft

D er am Donnerstag festgenommene mutmaßliche Al-Qaida-Terrorist kommt in Untersuchungshaft. Er wurde am Freitag in Karlsruhe dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt. Dabei wurde der Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Dem 27-Jährigen wird die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Er soll als Mitglied der Düsseldorfer Al-Qaida-Zelle Terroranschläge geplant haben .

Proteste verwandeln Moskau in eine Festung

Moskau wird zur Festung: Hundertschaften der russischen Sonderpolizei Omon rüsten sich für die größten Proteste von Regierungsgegnern seit einem guten Jahrzehnt. Aus Ärger über die „schmutzigsten Wahlen“ seit dem Machtantritt des früheren Geheimdienstchefs Wladimir Putin wollen in Moskau am Samstag 35 000 Menschen auf die Straße gehen. Vor allem über soziale Netzwerke wie Facebook und vKontakte mobilisieren sich erstmals überhaupt in Russland massenhaft Unzufriedene – unter strenger Beobachtung des Inlandsgeheimdienstes FSB.

Hohe Strahlenbelastung in Fukushima

Bürger der japanischen Katastrophenprovinz Fukushima sind in den ersten vier Monaten nach dem Atomunfall einer Strahlenbelastung von bis zu geschätzten 37 Millisievert ausgesetzt gewesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Freitag veröffentlichte Untersuchung der Provinzregierung. Die in normalen Zeiten geltende Höchstgrenze liegt bei einem Millisievert pro Jahr.

Kranke Timoschenko in Zelle vernommen

Trotz ihrer angeschlagenen Gesundheit ist die ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko nach Angaben ihres Anwalts zwölf Stunden lang in ihrer Haftzelle zu neuen Vorwürfen vernommen worden. Timoschenko habe starke Schmerzmittel einnehmen müssen und die Anhörung nur liegend verfolgen können, sagte Anwalt Sergej Wlassenko am Freitag in Kiew. Nach der Vernehmung erließ Richter Andrej Trubnikow einen zweiten Haftbefehl gegen die Oppositionsführerin. Bei den Vorwürfen geht es um angebliche Veruntreuungen in Millionenhöhe in den 1990er-Jahren.