Konkrete Informationen sollte es zunächst nicht geben. An Autobahn-Blockaden sei aber nicht gedacht. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte auf Anfrage, die Polizei werde dafür sorgen, dass der Verkehr reibungslos läuft. „Wir werden mit aller Konsequenz gegen Blockaden und gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr vorgehen.“
Wenn das Bundesamt für Strahlenschutz den Transport genehmigt hat, sollen 18 Castorbehälter vom Typ MTR-2 mit den 951 abgebrannten Brennelementen aus dem ehemaligen Forschungsreaktor mit Speziallastern über die Autobahn nach Ahaus transportiert werden (die RUNDSCHAU berichtete). Geplant sind derzeit neun Touren.
Entlang der 600 Kilometer langen Autobahn-Transport-Strecke soll schon heute eine Vielzahl von Demonstrationen stattfinden, darunter Blockaden von Autobahn-Zufahrten, Aktionen auf Rasthöfen sowie Mahnwachen. "Für uns ist jeder Atommüll-Transport ein Transport zu viel, weil er neue unkalkulierbare Risiken mit sich bringt”, hieß es in der "Dresdner Erklärung” des Aktionsbündnisses „Castor-Stopp Dresden“ und der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ . (Eig. Ber. /S.H.)