Der gab gestern erneut eine 50-seitige Erklärung ab, in der er die angeblichen Darlehensgeschäfte der Prolog-Gruppe aus Rothenburg bei Niesky als seriös verteidigte. Diese seien nur durch Betrügereien anderer Geldvermittler geplatzt. Der Ex-Prolog-Chef ist angeklagt, etwa 1500 Kunden durch das Versprechen von zins- und tilgungsfreien Darlehen um insgesamt 4,3 Millionen Euro geprellt zu haben.
Deutlich wurde gestern, dass der heute 54-jährige Kaufmann verschiedene Geldtransfers zu verschleiern versuchte. Seine ehemalige Lebensgefährtin sagte als Zeugin, dass mehrfach größere Summen über ihr Konto sowie über Konten ihres Vaters und Bruders eingezahlt, abgehoben und bar an den Angeklagten oder Mitarbeiter von ihm wieder ausgehändigt worden seien.
Klaus-Heinrich K. begründete das mit zuvor abgegebenen eidesstattlichen Versicherungen über seine eigene Vermögenslosigkeit. (Eig. Ber./sw)