Noch im Jahr zuvor lag der Anteil bei rund 10,1 Prozent. Damit sinkt die Quote der Schulabbrecher auf das Niveau von 2008. Um den Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss noch weiter zu senken, setzt das Kultusministerium auf verschiedene Maßnahmen zur Förderung von Schülern, die abschlussgefährdet sind. Für solche Projekte stehen bis 2020 insgesamt zehn Millionen Euro an EU- und Landesmitteln zur Verfügung.

Um den Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss noch weiter zu senken, setzt das Kultusministerium auf verschiedene Maßnahmen zur Förderung von Schülern, die abschlussgefährdet sind. Für solche Projekte stehen bis 2020 insgesamt zehn Millionen Euro an EU- und Landesmitteln zur Verfügung.

So werden an Oberschulen und den allgemeinbildenden Förderschulen unter anderem Berufseinstiegsbegleiter eingesetzt. Sie stehen Schülern ab Klasse acht zur Seite und unterstützen sie bei der Berufsorientierung, Ausbildungsplatzsuche und dem Übergang von Schule zum Beruf. Ziel ist es, gemeinsam die Stärken des Schülers herauszufinden und eine berufliche Perspektive zu entwickeln.

Mit dem Projekt "Produktives Lernen" sollen die Schüler durch praxisorientierten Unterricht neu motiviert werden. An drei Tagen der Woche sind die Schüler statt in der Schule in einem Unternehmen und werden auf das Berufsleben vorbereitet. Vor allem Schüler der achten und neunten Klassen mit Lernschwierigkeiten sollen durch die Erfolgserlebnisse im praxisnahen Unterricht zu einem Schulabschluss motiviert werden. Das Projekt wird seit dem Schuljahr 2009/2010 an acht Oberschulen durchgeführt - darunter die Oberschule "Am Stadtrand" in Hoyerswerda. Die Erfolgsquote bei dem Projekt "Produktives Lernen" liegt laut Susann Meerheim bei etwa 80 Prozent.