Angesichts der Kosten im zweistelligen Millionenbereich forderte der Fragesteller Christoph Schulze (BVB/Freie Wähler) eine politische Diskussion über den Sinn und die Effizienz der Maßnahmen. "Es ist wichtig, Menschen eine Chance zu geben", sagte Schulze. Doch angesichts der Erfolgsquoten müsse sich die rot-rote Landesregierung fragen, was an den Mitteln und Instrumenten, die die Leute in Arbeit bringen sollen, falsch sei. Das erfolgreichste Programm war das auch mit EU-Mitteln geförderte "Beschäftigungsperspektiven eröffnen". Von rund 12 200 Teilnehmern wurden von 2010 bis 2012 rund 2100 Menschen in Arbeit vermittelt, was einer Quote von etwa 17 Prozent entspricht. In den darauffolgenden zwei Jahren fanden von rund 15 400 Arbeitslosen etwa 2500 eine Anstellung - etwa 16 Prozent.