Mit Salutschüssen und Höhenfeuerwerk wurde am Sonntag die Tür zur Landesausstellung abgeschlossen. Brandenburgs Kulturministerin Sabine Kunst zieht eine positive Bilanz: "Mehr als 95 000 Besucherinnen und Besucher, das ist ein hervorragendes Ergebnis." Die Landesausstellung und das damit verbundene Kulturland-Themenjahr hätten gezeigt, dass es ein großes Interesse an landesgeschichtlichen Themen gibt. Die Ausstellung habe Doberlug-Kirchhain mit seinem historischen Kloster- und Schloss-Ensemble und die Lausitz weit über das Land hinaus in den Blickpunkt gerückt. Bürgermeister Bodo Broszinski ist sich sicher, dass Touristen über die Ausstellung angeregt wurden, erneut nach Doberlug-Kirchhain und Elbe-Elster zu kommen.

Rund 300 Exponate aus dem In- und Ausland bebilderten die wechselvollen Beziehungen von Preußen und Sachsen. Anlass für die Schau war der 200. Jahrestag des Wiener Kongresses, in dessen Folge Sachsen weite Teile seines Territoriums an Preußen verlor. Acht brandenburgische und drei sächsische Korrespondenzausstellungen griffen zeitgleich das Preußen-Sachsen-Thema auf.

Aufgegangen ist die Idee, mit hochwertigen Veranstaltungen auf das Schloss- und Klosterareal zu locken. Brandenburgische Sommerkonzerte, Rock am Schloss, Kirchenkonzerte, Puppentheater, Graunsche Musik, Gourmetmärkte und Präsentationen brandenburgischer und sächsischer Nachbarkreise machten Doberlug-Kirchhain zur Kulturhochburg 2014.