In der Nacht zum Sonntag hatten Wölfe trotz eines Elektrozauns und eines Schutzhundes vier Tiere des Schäfereibetriebs Kaltschmidt in der Zschornoer Heide zwischen Autobahn 15 und Bad Muskau getötet und weitere zwölf so schwer verletzt, dass acht getötet werden mussten.
Der Schäfereibetrieb hat zwei Schutzhunde. Die Aufwendungen beziffert Kaltschmidt auf rund 1000 Euro pro Hund jährlich. Wenn Wölfe politisch gewollt seien, müsse die Politik den Schäfern beim erhöhten Aufwand helfen, so Kaltschmidt. Ein Hund reiche für eine Herde nicht aus, wenn sich ein Wolfsrudel teile. Der Schaden, den die Rotwildbestände für den Landwirtschaftsbetrieb Kaltschmidt anrichteten, sei aber ungleich höher als der durch Wölfe, so Kaltschmidt. (Eig. Ber./js)