Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass sich das globale Wirtschaftswachstum um bis zu sieben Prozent verringern könnte, wenn erst ab 2030 versucht werde, mit einer aktiveren Klimapolitik die Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Neben einer Verteuerung des CO{-2}-Ausstoßes wird ein Ausbau der erneuerbaren Energien empfohlen sowie eine stärkere Rolle von Technologien zur Abscheidung und unterirdischen Speicherung von CO{-2}.

Zentrale Fragestellung war, wie sich das von mehr als 190 UN-Staaten vereinbarte Ziel, die Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, noch erreichen lässt. "Wir leben in der größten Kohle-Renaissance der Industriegeschichte", sagt Pik-Chefökonom Ottmar Edenhofer.